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Alles über 360-Grad-Bilder

Lohnt es sich? Auf jeden Fall!

360-Grad-Bilder sind ein großartiger Weg, Deine Produkte zu präsentieren, Deinen Kunden ein interaktives Erlebnis zu bieten; und noch mehr.

360-Grad-Bilder:

– verbessern die Produktsichtbarkeit im Allgemeinen, denn sie fallen auf.

– verbessern das Kundenerlebnis, bieten Interaktivität und stärken die Kundenbindung.

– machen das komplette Produkt sichtbar, von allen Seiten und mit allen Details.

– helfen Verbrauchern dabei, Produkte besser zu verstehen. Je besser Verbraucher informiert sind, desto größer ist ihr Vertrauen. Denn sie wissen genau, was sie bekommen.

– verringern Produktretouren zu und steigern den Umsatz.

– sorgen dafür, dass Du dich von anderen unterscheidest.

– können in Webseiten, Onlineshops, E-Commerce-Plattformen und mehr integriert werden.

Alles in allem sind 360-Grad-Produktfotos eine der effektivsten Möglichkeiten, Deine Produkte zu bewerben.

Br24: 20 Einzelbilder eines Stuhls, die zur Erstellung eines 360-Grad-Bildes genutzt werden Br24: 360-Grad-Bild mit sich automatisch drehendem Stuhl

„Arm chair / Furniture“ by maxsbond.work is licensed under Creative Commons Attribution.

Welche Produkte eignen sich?

So viele Vorteile wie 360-Grad-Bilder auch bieten, solltest du dennoch überlegen, ob Dein Produkt dafür geeignet ist und von dieser Art der Präsentation profitiert.
Insbesondere Produkte, die mehrdimensional sind und auf mehreren Seiten Merkmale aufweisen, die Verbraucher sehen möchten, profitieren von einer 360-Grad-Präsentation. Das betrifft zum Beispiel Rucksäcke, Möbel, Sportgeräte, Kleidung, Technikartikel. Auch Produkte mit wichtigen wichtige Informationen auf Etiketten, wie Kosmetika, Autopolitur, chemische Produkte etc., profitieren von einer völlig neuen Form der Sichtbarkeit von Produktetiketten durch 360-Grad-Bilder. Bei eindimensionalen, flachen Produkten (zum Beispiel Teller, Schneidebretter, Umschläge, Socken), bei denen das Aussehen und die Eigenschaften offensichtlich sind, bringen 360-Grad-Bildern hingegen keine Vorteile.

360, 3D oder 3D animiert?

Die Begriffe 360-Grad- (oder 360°) und 3D-Fotografie werden oft synonym verwendet. Tatsächlich unterscheiden sie sich jedoch technisch und im Endergebnis. Allgemein fallen sowohl 360-Grad- als auch 3D-Fotografie unter die sogenannte „Spinfotografie” oder „Rotationsfotografie”. Spinfotografie ist eine fotografische Technik, bei der eine Reihe von Einzelbildern, in der Regel zwischen 24 und 72 Fotos, zusammengefügt werden, um den Eindruck eines sich drehendes, rotierendes Objekt zu erzeugen.


360-Grad-Fotografie
Das Produkt wird auf einer Ebene rundum, das heißt 360 Grad, fotografiert. Das Produkt dreht sich einmal um sich selbst, während die Kamera einzelne Bilder aufnimmt (1.). Wie das genau funktioniert, schauen wir uns gleich genauer an. Das Endergebnis kann um 360 Grad nach links und rechts gedreht werden.
Br24: Grafik, die die Rotation eines Shirts vor einer Kamera, um das Prinzip der 360-Grad-Fotografie zu verdeutlichen

360-Grad-3D-Fotografie
Das Produkt wird auf mehreren Ebenen um 360 Grad fotografiert. Das bedeutet, dass neben einer 360-Grad-Ansicht vom rotierenden Produkt (1.) auch eine komplette Ansichten von oben (in manchen Fällen auch von unten) erfasst wird (2.). Das Endergebnis kann sowohl um 360 Grad nach links und rechts, als auch nach oben und über das Produkt bewegt werden. Solche Ansichten sind hilfreich bei Produkten mit interessanten Details sowohl an den Seiten als auch oben, zum Beispiel Maschinenteile oder auch Schuhe.
Br24: Grafik, die die Rotation eines Shirts vor einer Kamera und die Kamerabewegung über das Shirt zeigt, um das Prinzip der 360-Grad-3D-Fotografie zu verdeutlichen

 

360 Grad animierte 3D-Fotografie
3D-Animationsfotografie geht noch einen Schritt weiter und zeigt interaktiv, wie sich ein Produkt beispielsweise öffnet und schließt, erweitert, konfiguriert und mehr. Solche Animationen sind sehr praktisch, um Details und Merkmale eines Produkts hervorzuheben, etwa das Öffnen einer Schublade. Sie basieren auf mehreren Reihen von Fotos, welche die verschiedenen Eigenschaften und Zustände des Produkts zeigen und anschließend zusammengefügt werden.

Dieses Beispiel zeigt ein einfaches animiertes 360-Grad-3D-Bild. Da für die Rotation inklusive Feature nur fünf Einzelbilder verwendet werden, ist die Rotation nicht so flüssig wie bei einer größeren Anzahl von Bildern.

Br24: Animiertes Bild, das eine weiße Kommode von allen Seiten und mit offenen Schubladen zeigt

Wie funktioniert 360-Grad-Fotografie?

Grundsätzlich wird das Produkt um die eigene Achse gedreht, meist mithilfe spezieller Ausrüstung, während eine Reihe von Standbildern aufgenommen wird. Anstatt also die Kamera um das Produkt herum zu bewegen, bleibt diese in einer festen Position und das Produkt dreht sich schrittweise vor der Kamera und wird bei jeder Drehung fotografiert. Das erleichtert es, einheitliche Beleuchtung, Produktpositionierung, Kamerawinkel usw. sicherzustellen.

Schauen wir uns die grundlegenden Schritte des Prozesses an:

1. Fixe Positionierung der Kamera auf einem Stativ.

2. Platzierung und Vorbereitung des Produkts vor einem neutralen, gleichmäßigen Hintergrund im gewünschten Winkel zur Kamera. Idealerweise auf einer Art Drehscheibe, Profis arbeiten mit einem speziellen 360-Grad-Fotodrehteller. Beim Vorbereiten des Produkts ist es wichtig darauf zu achten, dass das Produkt während der Drehung an keiner Stelle von Halterungen und dergleichen verdeckt wird. Ist dies nicht möglich, können Halterungen usw. nachträglich während der Bildbearbeitung entfernt werden.

3. Beleuchtung anpassen, sodass das Produkt gleichmäßig ausgeleuchtet ist.

4. Fotos aufnehmen: Dabei wird nach jeder Aufnahme das Produkt um einige Grad gedreht, während die Position möglichst zentriert an derselben Stelle gehalten wird. Nach der Drehung wird ein neues Foto aufgenommen.

5. Dieser Vorgang wird solange wiederholt, bis das Produkt um volle 360 Grad um die eigene Achse gedreht wurde.

6. Das Ergebnis ist eine Serie von Einzelbildern, die 360 Grad des Produkts abdecken.

7. Um auf allen Einzelbildern eine perfekte und einheitliche Produktpräsentation zu erhalten, sind Bildretusche, Farbkorrektur, Ausrichtung, Zuschneiden und mehr unverzichtbar. Nur so lässt sich im nächsten Schritt ein nahtloses Ergebnis erzielen.

8. Im letzten Schritt werden die Einzelbilder mithilfe geeigneter Bearbeitung und Software zu einer gleichmäßigen Rotation zusammengefügt und eine perfekte 360-Grad-Visualisierung erstellt.

Br24: Grafik mit drei Shirts aus verschiedenen Perspektiven sowie einer Kamera, um den Prozess der 360-Grad-Fotografie zu verdeutlichen

Viele sogenannte 360-Grad-Viewer bieten dem Betrachter zusätzliche Möglichkeiten mit dem Produkt zu interagieren und es beispielsweise zu drehen oder per Zoom Details zu vergrößern.

Wie viele Bilder brauche ich?

Normalerweise werden für eine 360-Grad-Visualisierung zwischen 24 und 72 Einzelbilder aufgenommen. Es können aber auch weniger oder deutlich mehr sein; das hängt im Wesentlichen vom Produkt selbst bzw. der Produktkategorie und der gewünschten Gleichmäßigkeit der Rotation ab.

Einfache Produkte mit wenigen Details auf den verschiedene Seiten benötigen in der Regel weniger Bilder als komplexe Produkte mit vielen Details auf allen Seiten. Bei zu wenigen Bildern gehen schnell Details verloren. Gleichzeitig gilt: Je mehr Bilder, desto flüssiger die Produktrotation im Endergebnis. Dies hängt jedoch auch mit der Produktkategorie zusammen. Bei einigen Produkte ergeben schon wenige Bildern eine gute Drehung, während die Rotation eines anderen Produkts bei der gleichen Bildmenge holprig und ungleichmäßig aussieht.

Br24: 360-Grad-Bild mit sich automatisch drehendem Fahrrad

Das oben gezeigte 360-Grad-Bild eines Fahrrads wurde aus 20 Einzelbildern erstellt.

Br24: 20 Einzelbilder eines Fahrrads, die zur Erstellung eines 360-Grad-Bildes genutzt werden

Generell gilt: Je komplexer das Produkt, desto mehr Bilder sind notwendig. Und je mehr Bilder, desto flüssiger und gleichmäßiger ist die Rotation und das Kundenerlebnis. Je nach Datentyp des Endergebnisses bedeuten mehr Bilder jedoch ein größeres Datenvolumen, was sich auf die Ladezeit des finalen 360-Grad-Bildes auswirkt.

360-Grad-Bilder in CGI

CGI bietet noch weitere Möglichkeiten, 360-Grad-Visualisierungen zu erstellen und ist eine fantastische Ergänzung zur „herkömmlichen” 360-Grad-Fotografie. Basierend auf Fotos, Skizzen, Modellen, CAD-Daten etc. lassen sich in CGI fotorealistische 3D-Ansichten eines Produkts erstellen. Je nachdem, wie detailliert und umfangreich das 3D-Modell ist, können alle Seiten des Produkts mit allen Details und Features dargestellt und wenn gewünscht sogar animiert werden. Das fertige CGI-Modell kann aus jedem erdenklichen Winkel betrachtet werden. Realistische Beleuchtung, Schatten, Farben und Texturen sorgen dafür, dass der Unterschied zu einem echten Foto kaum oder sogar gar nicht zu erkennen ist.

 

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