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Geschwindigkeit zählt, in jedem Bereich!

Wann haben Sie das letzte Mal darauf gewartet, dass eine Webseite geladen wird?

Die meisten Menschen warten nicht gern. Im Internet und bei Ladezeiten von Webseiten trifft das ganz besonders zu.

Die Erwartungen sind heutzutage hoch, das Angebot im Internet gewaltig. Niemand ist mehr bereit lange zu warten, das gilt auch für Ihre potentiellen Kunden oder Auftraggeber. Es reichen minimale Verzögerungen und schon verlassen Besucher eine Webseite, auf der Suche nach einer schnelleren Alternative.

Br24 Infografik - Beziehung Ladezeit verringern und Online-Umsatz steigern

Kein Zweifel: Geschwindigkeit zählt, in jedem Bereich.

Gerade im E-Commerce Bereich stehen Geschwindigkeit und Umsatz in einem direkten Zusammenhang. Untersuchungen der Firma Dynatrace im Bereich der digitalen Performance-Messung zeigen, schon eine halbe Sekunde Unterschied in den Ladezeiten kann den Vertrieb im Onlinehandel um 10 % steigern! Je schneller eine Webseite, desto mehr wird verkauft – das entscheidende Kriterium im Onlinehandel.

Global gesehen sind Vertriebsseiten allerdings in den letzten Jahren tatsächlich langsamer statt schneller geworden. Durchschnittlich um 7 %. Denn auch wenn Verbindungsgeschwindigkeiten im Netz allgemein immer besser werden, so steigt der Traffic im Web stetig an. Bereits in den 90er Jahren schrieb die New York Times treffend: Statt „World Wide Web“ heißt es immer öfter „World Wide Wait“. Laut einem Artikel der BBC hat sich daran bis heute nicht viel geändert.

Dabei erhöht sich die Erwartungshaltung der Konsumenten gegenüber dem Angebot laufend. Bilder in höchster Qualität, Animationen, Videos, 360 Grad Panoramabilder und vieles mehr werden vorausgesetzt. So werden digitale Dateien immer umfangreicher und die Komplexität der Seiten nimmt stetig zu. Gleichzeitig steigt die Sensibilität gegenüber Geschwindigkeit. Schnelligkeit wird mittlerweile als Qualitätsmerkmal verstanden und mit den bereitgestellten Leistungen in Verbindung gebracht.

Dennoch, in der Realität wird der Performance des eigenen Onlineauftritts oft viel zu wenig Beachtung geschenkt. Das trifft insbesondere auf mobile Webseiten zu. Dabei läuft ein Großteil des Datentransfers und Medienkonsums schon längst über mobile Endgeräte wie Smartphones und Tablets. Ein Grund mehr, die Optimierung von Webseiten in Angriff zu nehmen; wenn nicht sogar der wichtigste Grund.

Große Unternehmen wie Facebook und Google haben mittlerweile reagiert und versuchen mit Maßnahmen speziell für mobile Seiten gegenzusteuern.
Bei Facebook werden Inhalte hinter Anzeigen bereits geladen, noch bevor User diese anklicken. Dieses Prefetching beschleunigt die Ladezeiten nach einem tatsächlichen Klick um 20-30 %. Google startete Anfang 2016 das Projekt AMP (Accelerated Mobile Pages). Diese für die mobile Nutzung optimierten Seiten sollen hauptsächlich Werbetreibende und Vertriebe bei er Beschleunigung ihrer Seiten unterstützen. Ersten Berichten zufolge lassen sich durch AMPs die Ladezeiten um bis zu 85 % reduzieren.

Meistern eines Balanceakts

Sämtliche Maßnahmen haben letztendlich nur ein Ziel: Die Datenmengen von Webseiten so gering wie möglich zu halten und dadurch Ladezeiten zu verbessern.

Eine schwierige Aufgabe für Webseitenbetreiber. Einerseits muss eine Webseite den hohen Qualitätsansprüchen der Kunden gerecht werden und ein breites, abwechslungsreiches Angebot bieten. Andererseits führt an der Optimierung und gar Reduzierung von Inhalten zugunsten der Geschwindigkeit kein Weg vorbei.

Wie lässt sich dieser Balanceakt bewältigen? Auf datenintensive Inhalte verzichten? Abstriche in der Qualität hinnehmen? Beschränken auf rein statische Ansichten? Optionen die für den Onlinehandel nicht in Frage kommen. Optimierung geht auch anders.

Die Analyse der Ladegeschwindigkeiten von der eigenen Webseite liefert erste Anhaltspunkte, an welchen Stellen Optimierungsbedarf besteht. Auch der Service des aktuellen Hosting Anbieters sollte betrachtet werden. Schnelle, aktuelle Hardware die exklusiv zur Verfügung steht (Dedicated Hosting) zahlt sich oft aus. Und das Motto „Weniger ist mehr” gilt ebenfalls für Webseiten. Überflüssige Elemente wie Third-Party-Scripte, externe Anwendungen, entbehrliche HTML-, CSS- sowie JavaScript-Codes, nicht mehr benötigte Inhalte wie Videos, Bilder und komplette Seiten … Das alles wirkt sich negativ auf Ladezeiten aus und sollte optimiert, wenn nicht sogar entfernt werden.

Entscheidend für E-Commerce: Die Bilderflut bewältigen

Bilder sind ein wesentlicher inhaltlicher Faktor im E-Commerce. Kunden wollen sehen was sie kaufen. Die Art der Darstellung übermittelt dabei nicht nur eine Botschaft, sondern entscheidet gleichzeitig auch oft über Kauf oder Abbruch.

Bilder in schlechter Qualität sind genauso verkaufsschädigend wie zu lange Ladezeiten. Die Kundenansprüche sind hoch. Sie erwarten Perfektion, Interaktivität, Vielfalt und Unterhaltung. Darauf warten möchte allerdings niemand. Hohe Anforderungen und gute Performance sind jedoch kein Widerspruch. Und hier lohnt es sich auf professionelle Dienstleistungen zu setzen. Unsere Spezialisten in der Bildbearbeitung kennen alle Tricks und Kniffe, um aus jedem Bild das Beste herauszuholen und die richtige Balance zu finden.

Für jedes Endgerät sollte grundsätzlich immer das passende Bild ausgeliefert werden. Mit der geringstmöglichen Dateigröße, aber in höchstmöglicher Qualität. Mobil eingesetzte Bilder müssen nicht in Druckqualität vorliegen, sollten aber nicht minderwertiger sein. In unserer Bildbearbeitung setzen wir hier an verschiedenen Stellen an.

Schon allein durch Cropping kann die Dateigröße beeinflusst werden. Unnötige Bildbereiche werden entfernt und nur der benötigte Ausschnitt bleibt bestehen. Die richtige Auflösung für Bilder ist ebenfalls entscheidend. Auf den ersten Blick erscheint eine besonders hohe Auflösung vernünftig und verspricht eine hohe Bildqualität. Für die Ausgabe auf mobilen Endgeräten oder Desktop-PCs ist das allerdings unverhältnismäßig und geht zu Lasten der Ladegeschwindigkeiten.

Auch die passende Komprimierung ist relevant. Die weitverbreitet Annahme, dass eine hohe Komprimierung die Bildqualität beeinträchtigt stimmt nur bedingt. Die optimale Methode der Komprimierung reduziert zwar die Dateigröße, hat allerdings kaum nennenswerte Auswirkungen auf die Qualität des Endergebnisses.

Schlussendlich sind Qualität und Performance auch vom Dateiformat abhängig. Das richtige Dateiformat zu wählen klingt simpel, tatsächlich werden hier jedoch viele (vermeidbare) Fehler gemacht. Ein vermeintlich „besseres” Format garantiert nicht unbedingt den gewünschten Effekt und beeinträchtigt wiederum die Geschwindigkeit.

Unser Br24 Team ist darauf spezialisiert perfekte Bilder für jeden Einsatzzweck zu schaffen. Bei uns bekommen Sie alles aus einer Hand: Professionelle Bildbearbeitung und Bildoptimierung, individuell abgestimmt auf Ihre Interessen und Einsatzbereiche. Wir finden immer die richtige Balance zwischen schneller Performance und einem grandiosen Look. Darüber hinaus beraten wir Sie umfassend über das Optimierungspotenzial Ihrer Webseite und wie Sie Ihre Performance steigern können. Für den schnellen Austausch an Bildern mit unseren Kunden, setzen wir auf unser Br24 Onlinetool.

Br24 – Mit uns müssen weder Sie, noch Ihre Kunden die Zeit mit Warten verbringen.